|
Nach meiner Wahl zum Obmann Windsurfen im Jahr 2008 war das vergangene Jahr geprägt, durch eine Bestandsaufnahme und den Wiederaufbau im Bereich des Windsurfens im Hamburger Segler Verband.
Das Windsurfen ist auf Hamburger Gebiet grundsätzlich nur auf dem Oortkatensee und auf der Elbe oberhalb Hamburgs bis zum Hafen möglich. Wohl aus diesem Grunde ist mein Aufruf, das Windsurfen in die Hamburger Segelvereine als eine neue Sparte mit aufzunehmen, leider ohne Resonanz geblieben.
Vom Oortkatensee jedoch gibt es Positives zu berichten. Durch Basisarbeit mit Anfängerschulungen und regelmäßigen Trainingsnachmittagen, mit gemeinsamen Clubausfahrten an Nord- und Ostsee hat sich die Mitgliederzahl des dort ansässigen Windsurfing Club Hamburg weiter erhöht. Höhepunkte des sportlichen Geschehens waren die Hamburger Meisterschaft in der Raceboard Klasse und mit den BIC Techno One Design Jugendboards im April sowie die Internationale Deutsche Kona Bestenermittlung im August. Da sich der Verein sowohl an der erstmals vom DSV ausgerichteten BIC Techno Nachwuchsbundesliga beteiligt hat und außerdem Pionierarbeit in der nun auch von der ISAF anerkannten neuen Kona Klasse leistet, steht das Fundament für eine weitere sportlichen Entwicklung im Windsurfen in Hamburg.
Über die Stadtgrenzen hinaus sind die Hamburger Windsurfer im vergangenen Jahr bei der Raceboard Weltmeisterschaft vor Warnemünde, dem Kona Gold Cup in Motala (Schweden) sowie bei der Internationalen Deutschen Raceboard Meisterschaft und beim Surf-Bundesliga Finale am Start gewesen und haben dabei zahlreiche gute Platzierungen im vorderen Drittel erreicht. Das beste Einzelergebnis erzielte dabei Bernd Neumann (WCH) mit dem 4. Platz in der Einzelwertung beim Surf-Bundesliga Finale auf dem Zwischenahner Meer. Diese Platzierung hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Team des Windsurfing Club Hamburg, die Masterwertung gewinnen konnte.
Auch auf der Verbandsebene ist es im vergangenen Jahr kontinuierlich weiter gegangen:
Durch Teilnahme an zwei Sitzungen und kritische Begleitung der Entscheidungen des Ausschusses Wind- und Kitesurfen beim DSV konnte ich die Weichenstellungen für die kommende Saison 2010 trotz fehlenden Stimmrechtes in diesem Ausschuss ein wenig mit beeinflussen. Und in dem aktuell der Mitgliederversammlung des HSgV zur Beschlussfassung vorliegenden Strukturplan 2010 sind nun auch die Windsurfer wieder verankert.
Wie geht es weiter? Zur weiteren Förderung des Regattasurfens im Jugendbereich strebe ich eine Zusammenarbeit mit dem SV Schleswig-Holstein an, da wir in Hamburg nur ein einziges Surfrevier haben, das zudem nicht allen Anforderungen an das Windsurfen gerecht wird, und da die Kieler mit dem Bundesleistungszentrum und der Ostsee hier ungleich bessere Voraussetzungen haben. Durch gemeinsame Trainingsmaßnahmen des Landesjugendkaders Schleswig-Holstein mit den Hamburgern können wir den Anschluss an die nationale Spitze bei den Jugendlichen schaffen, wenn dies die Jugendlichen nur wollen
|