Vor Beginn der Restaurierung wurde das Schiff im Dezember 2000 von der ersten Taufpatin, der inzwischen 93-jährigen Hedwig Howaldt, geb. Eschenburg, auf seinen ursprünglichen Namen "Heti", ihren Kinderspitznamen getauft. Nun ist der Um- (wohl besser: Neubau) weitgehend abgeschlossen. Das Schiff zeigt ein verändertes Aussehen, da sowohl Deckslayout als auch die Takelung (mit Klüverbaum, Großstenge und gewaltigem Gaffelsegel) dem ursprünglichen Riss weitgehend angepasst wurden. Das Schiff hat wieder eine Pinnensteuerung und keinen Seezaun. Dennoch waren Kompromisse wie z. B. einige moderne Winschen wohl unvermeidbar.
Joachim Kaiser von der "Stiftung Hamburg Maritim" teilt hierzu mit: "Wir haben das Schiff am 2. Oktober unter Motor von der Werft abgeholt und in den Yachthafen bei Wedel verlegt, was problemlos klappte. Am 3. Oktober, nach restlichen Takelarbeiten und Einweisung der Crew wurden auf der Elbe bei anfangs ganz flauem Wind die Segel gesetzt. Nach und nach wurden alle Leichtwettersegel durchprobiert. "Heti" setzte sich sogleich graziös in Bewegung. Das Schiff liegt gut auf dem Ruder und manövriert sowohl unter Motor, besonders aber unter Segeln tadellos. Den ganzen herrlichen Tag haben wir vor der Lühemündung gekreuzt und dabei alle Plastikyachten nach 12er Art in ihre Schranken verwiesen. Streckenweise eskortiert vom Lotsenschoner und anderen klassischen Yachten, die uns spontanes Geleit gaben, war "Heti" absoluter Star in der Arena."
Zukünftig wird die "Heti" vom Verein "Freunde der Heti e.V." betrieben. Der Liegeplatz wird im Sandtorhafen sein, dem zukünftigen Hamburger Traditionsschiffhafen.


